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BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL

Das Thema Nachhaltigkeit soll nicht bei unserer Arbeit enden. Auch darüber hinaus möchten wir Verantwortung für Natur und Umwelt übernehmen. Eines unserer Projekte ist die Kooperation mit der Organisation Borneo Orangutan Survival (BOS). Hierbei unterstützen wir BOS zum einen mit Patenschaften und Spenden, zum anderen möchten wir dem Thema Orang-Utan-Schutz zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.

WARUM ORANG-UTAN-SCHUTZ?

Tropische Regenwälder sind die artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Nicht umsonst werden sie auch „die grüne Lunge“ der Erde genannt. Tiere zu retten und sie in Stationen zu rehabilitieren, reicht nicht, um eine Art vor dem Aussterben zu bewahren. Wer nachhaltigen Artenschutz betreiben will, muss auch den Lebensraum schützen. Palmöl-, Bergbau- und Holzkonzerne verwandeln die letzten verbliebenen Tropenwälder in MonoPlantagen, Sandwüsten oder öde Grassteppen. Um den rehabilitierten Orang-Utans eine Zukunft schenken zu können, müssen die letzten Regenwälder unter Schutz gestellt werden. Dies hat sich die BOS Foundation als langfristiges Ziel gesetzt. Weitere Informationen über BOS und ihre Projekte finden Sie unter: www.orangutan.de

Unsere Patentiere

MONITA

Wie viele andere Orang-Utans wurde monita als Haustier gehalten. Dank eines anonymen Tipp, konnte sie von BOS und der Naturschutzbehörde befreit werden. Es kommt immer wieder vor, dass Familien Orang-Utan-Babys aufnehmen und wie eine lebende Puppe behandeln, ihnen Kleidung anziehen und mit ungeigneten Essensresten füttern.

Monita war erst 3 monate alt als sie in das Schutzzentrum Nyaru Menteng gebracht wurde. Dort konnte sie tierärtzlich versorgt werden. Nach 2 Monaten Quarantäne mit ihrer Babysitterin durfte sie endlich zu den anderen in die Babygruppe und konnte dort neue Freunde kennenlernen.

Mittlerweile ist Monita schon 4 Jahre alt und geht in die Waldschule. Sie ist ein richtiges Temperamentbündel. Sie wiegt 17 kg und ist sehr gesund. Besonders talentiert ist sie beim klettern auf hohe Bäume und beim Nestbau.

Unsere Patentiere

BUMI

Als man bumi 2016 fand, war er gerade mal 2 Wochen alt. Er hatte noch eine frische Wunde am Bauch, wo ihn einst die Nabelschnur mit seiner Mutter verband. Der Kleine war sehr schwach und traumatisiert.

In den ersten Nächten im Rettungszentrum wachte er oft auf und schrie nach seiner Mutter. Er bekam Antibiotika, dass sich die Nabelwunde nicht entzündet und die Babysitter auf der Station ließen ihn nicht aus den Augen. Ein Kuscheltier half zusätzlich, um ihn zu beruhigen.

Dank der liebenvollen Pflege konnte er Nachts endlich wieder durchschlafen und schrie höchsten nach der Flasche, wenn er Hunger hatte.

Heute ist Bumi 5 jahre alt und topfit. Er geht, wie Monita auch, in die Waldschule. eine Freundin hat Bumi auch schon, Tuti ein wildes Orang-Utan-Weibchen, dass nicht mehr von der Mutter abhängig ist. Sie verbringt gerne ihre Zeit in der nähe von der Waldschulgruppe. Bumi und Tuti verstehen sich besonders gut.

Unsere Patentiere

Topan

Die kleine Topan wurde 2017 von der BOS Foundation aus illegaler Gefangenschaft gerettet. Sie war schätzungsweise 8 monate alt und wog nur 1,5 kg. Halb verhungert und verdurstet kam sie sofort auf die Intensivstation von Nyaru Menteng.

Nach einer Woche Fürsorge konnte sie schon zu den anderen Babys auf die Quarantänestation. Auch wenn es ihr körperlich schon viel besser ging, machte ihr der Verlust ihrer Mutter sehr zu schaffen.

Die Babysitterinnen von BOS gaben ihr die Mütterliche Geborgenheit nach und nach zurück und kümmerten sich mit voller Hingabe. Das häufchen Elend blühte zu einem wilden kleinen Affenmädchen auf.

Mittlerweile ist Topan schon 6 Jahre alt. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist es sich an Lianen von Baum zu Baum zu schwingen.

In der Waldschule ist Topan meistens allein unterwegs. Das ist schade, denn auch soziale Kontakte müssen trainiert werden. Nur mit ihren besten Freundinnen, Monita und Alejandra trifft sie sich an der Futterstelle. Topan ist auf einem guten Weg sich zu einem unabhängigen Orang-Utan zu entwickeln.

Unsere Patentiere

Taymur

Es war ein Zufall, der Taymur rettete. Noch keine zwei Jahre alt, wurde er Opfer des illegalen internationalen Handels mit Wildtieren. Aus Indonesien wurde er nach Kuwait geschmuggelt. Dort hielt ihn sein Besitzer als Haustier, gab ihm
zum Spaß Drogen.

Ein Jahr nach seiner Heimkehr hat sich Taymurs Leben um 180 Grad gewendet: Der kleine Kerl ist gesund, lebt in Sicherheit und hat in der Waldschule des BOS-Schutzzentrums viele neue Freunde gefunden. Taymurs Geschichte ist wahrhaft filmreif. So verwundert es auch nicht, dass er jetzt seine erste Filmrolle ergattert hat. Er ist einer der Protagonisten in der neuseeländischen Doku-Serie “Orangutan Jungle School”und verdreht mit seinem Charme nicht nur seinen tierischen Freundinnen den Kopf.